Der Großhändler für medizinisches Cannabis „Cannamedical“ bereitet sich auf einen Milliarden-Markt vor. Nun hat ein US-Risikokapitalgeber 15 Millionen Euro zusätzlich bereitgestellt.
Oft wird es von jungen Konsumenten als Ersatz für Cannabis genutzt - aber auch ältere Frauen und insbesonderes Kranke schätzen die in der Schweiz oft als "medizinisches Cannabis" gehandelten CBD-Produkte.
79 Bieter bzw. Bietergemeinschaften haben im Ausschreibungsverfahren des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte für den Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken Angebote abgegeben. Das BfArM wertet die Angebote nun aus.
79 Bieter bzw. Bietergemeinschaften haben im Ausschreibungsverfahren des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte für den Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken Angebote abgegeben. Das BfArM wertet die Angebote nun aus.
Ein Sprecher der WHO gab bekannt, dass die Ergebnisse zur kritischen Neubewertung von Cannabis vertraulich behandelt würden und es keinen Termin für die Veröffentlichung gebe.
Erwachsene sollen in Luxemburg künftig Cannabis herstellen, kaufen, besitzen und konsumieren dürfen. Die Suchtprävention soll die Einnahmen daraus erhalten.

Cannabispatient darf Auto fahren

Das Oberverwaltungsgericht Saarlouis hat eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts des Saarlands aufgehoben. Einem Cannabispatienten wird die Teilnahme am Straßenverkehr wieder ermöglicht. Zugleich ist das Urteil eine schallenden Ohrfeige für die Richter der ersten Instanz.
Ausdrücklich weist das Bundesversicherungsamt (BVA) in seinem Jahresbericht darauf hin, dass nur die Erstverordnung genehmigungspflichtig ist, Folgeverordnungen hingegen der ärztlichen Therapiehoheit obliegen.
Am 04.03.2015 stellte die Bundestagsfraktion der Grünen einen Gesetzentwurf vor, der Geschichte schreiben wird. Zum ersten Mal wird ein konkretes Gesetz im Parlament beraten, das den Handel mit Cannabis detailliert regeln soll. Der Deutsche Hanfverband rechnet nicht damit, dass das Gesetz so beschlossen wird. Zu verbissen klammert sich die große Koalition noch an ihre Prohibitionsideologie.
Nie zuvor ist Deutschland einer Cannabis-Legalisierung näher gewesen als heute. Das mag auch daran liegen, dass es keine guten Argumente dafür gibt, den Menschen das Kiffen zu verbieten.
Unter dem Motto „Menschenrechte von Cannabispatienten achten!“ ruft die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) zusammen mit dem Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin (SCM) am 20. Juni 2013 zur Teilnahme an einer Kundgebung auf Bonn auf.

Termin: 20. Juni 2013, 14.00 - 17.00 Uhr
Ort: Bonn, Bundesopiumstelle, Robert-Schuman-Platz (Stadtbezirk Bad Godesberg).
In der Februar-Ausgabe der internationalen medizinischen Fachzeitschrift New England Journal of Medicine wurde der fiktive Fall einer älteren Frau mit fortgeschrittenem Brustkrebs vorgestellt, der in ihrer Lunge und Wirbelsäule metastasiert war.

Die 68-Jährige erhielt eine Chemotherapie und erklärte, wenig Appetit zu haben und unter starken Schmerzen zu leiden. Nachdem Opiat-basierte Schmerzmittel nicht die gewünschte Wirkung zeigten, bat die Frau nun um eine Verschreibung von Cannabis.

Dazu wurden in der Fachzeitschrift Argumente für und gegen die Verwendung von medizinischem Cannabis aufgeführt und schließlich wurden die (diese Zeitschrift lesenden) Ärzte gefragt, ob sie dieser Patientin Cannabis verschreiben würden oder nicht.